Allgemein bekannte Schwierigkeit

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“Sorge Dich nicht, wenn Du denkst, dass Du nur eine kleine gute Sache in einem kleinen Eckchen des Kosmos tun kannst. Sei einfach ein Buddha Körper an dem einen Ort.“ 
–Thich Nhat Hanh

Viele von uns leben jeden Tag mit dem Wunsch, Gutes zu tun, hilfreich und ein guter Mensch in der eigenen Umgebung zu sein. Innerlich bemerken wir aber Selbstverurteilung, und Selbstbeschuldigung, wenn dies nicht unseren eigenen Erwartungen entsprechend funktioniert. Das kann uns aus unserem Wohlbefinden katapultieren und unser Leben erschweren.

Selbstverurteilung

Oft genug habe ich mich selbst dabei beobachtet, wie ich mich für Negativität und egoistische Züge verurteile und sogar schäme. Sehr leicht fühle ich mich dann sehr unwohl. Wenn ich diese innerlich engen Momenten bemerke und zu dem weiteren Raum von akzeptierender Offenheit zurückkommen kann wird es möglich, dies einfach wertfrei wahrzunehmen. Dann bleibt meine Energie neutral und die Härte meiner Selbstbeurteilung weicht der Sanftheit meines Herzens, so dass die Wärme und Güte meiner Motivation wieder durchkommen können. Nur dann kann ich wirklich inmitten meiner normalen Lebenssituationen etwas verändern.

Die Kraft von Selbstakzeptanz

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So leicht erdrücken unsere hohen Ideale und unser (zu) starkes Engagement unsere natürlichen Qualitäten und Fähigkeiten. Ironischer Weise kann dies innere Konflikt, Negativität und Widerstand hervorbringen. Unsere „inner Gutheit“ ist immer da. Sie zeigt sich vielleicht nicht immer als ‚laut‘, gut integriert und klar, aber sie ist da. Wir können sie wahrnehmen, sie gut pflegen, ihre Kostbarkeit sehen und sie nähren.

Offenheit und Freundlichkeit

Wenn wir nicht freundlich und offen mit uns selbst sind, dann begrenzen unsere inneren Konflikte leicht, wer wir sein können, indem sie uns von unseren Qualiäten entfernen. Daher lasst uns uns selbst erlauben, dessen was sich in uns bewegt gewahr zu sein, interessiert aber nicht auf unangenehmen Weise wertend. Dieses erlaubende Gewahrsein kann eine heilende Atmosphäre darstellen, in der wir sehr ehrlich und gleichzeitig sehr freundlich sind.

Eine heilende Atmosphäre kultivieren

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Lasst uns diese freundliche Atmosphäre in unserem eigenen Geist in soviel Momenten wie leicht möglich kultivieren. Für mich ist der Frühling eine inspirierende Jahreszeit um dies zu beginnen, denn die Umgebung wandelt sich in so schöner Weise jeden Tag. In der gleichen Weise erleben wir viele Wechsel in unserer inneren Welt jeden Tag. Je mehr wir uns selbst erlauben können, mit einem warmen Herzen einfach wahrzunehmen und zu registrieren, um so leichter wird es eine offene und freundliche Antwort in der jeweiligen Situation zu finden, egal was unseres Weges kommt.

Habt eine wache und freundliche Woche inmitten des Blühens und Grünens um Euch herum.

Alles Liebe,

Eure Anka

P.S: Ich habe in dieser Woche (ehrlicher Weise) vollkommen vergessen meinen Post ins Deutsche zu übersetzen. Ich schreibe sie immer zuerst auf Englisch in meinem Blog „A Buddhist Year“ und im Moment sind wir am Planen und Packen, da wir bald nach Deutschland kommen. Also: Pardon für die Verspätung!

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